Behandlungsverfahren

Welche Therapiemöglichkeiten bietet das Pankreaskarzinomzentrum Reutlingen?

Die möglichen, spezifisch gegen den Tumor gerichteten Behandlungsverfahren für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs umfassen:

Operation

Die vollständige Tumorentfernung ist die bestmögliche Behandlung, wenn noch keine Tumorabsiedelungen vorliegen. Das Operationsverfahren richtet sich nach der Lage des Tumors.

Tumoren im Bauchspeicheldrüsenkopf ebenso wie Tumoren des Zwölffingerdarmes, der Papille oder des bauchspeicheldrüsennahen Gallenganges werden in der Regel durch eine sog. „pyloruserhaltende partielle Duodenopankreatektomie“ entfernt. Dabei entfernt der Chirurg neben dem tumortragenden Bauchspeicheldrüsenkopf den Zwölffingerdarm, die Gallenblase und einen Teil des Gallenganges. Eine Teilentfernung des Magens, wie früher bei der klassischen „Whipple’schen Operation“ ist in der Regel vermeidbar. Wichtig ist, bei der Operation die umgebenden Lymphknoten mit zu entfernen.

Ist der Tumor im Bauchspeicheldrüsenschwanz gelegen, erfolgt die Entfernung über eine „Pankreaslinksresektion“, bei der in der Regel die Milz mit entfernt wird.

Am Pankreaskarzinomzentrum Reutlingen werden sämtliche Operationen durch in der Bauchspeicheldrüsenchirurgie sehr erfahrene Pankreaschirurgen durchgeführt.

Strahlentherapie

Eine Strahlenbehandlung ist bei Tumoren der Bauchspeicheldrüse eher selten indiziert. Ob sie bei einem Patienten empfohlen wird, beschließen die in die Behandlung eingebundenen Experten gemeinsam in der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz.

Die Bestrahlung wird nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Patienten durch den Hauptbehandlungspartner des Pankreaskarzinomzentrums Reutlingen, der Klinik für Radioonkologie des Universitätsklinikums in Tübingen (Direktor: Prof. Dr. Daniel Zips) durchgeführt. Die Bestrahlung durch unseren renommierten Kooperationspartner am Universitätsklinikum Tübingen garantiert eine optimale Behandlung mit modernsten Geräten.

Chemotherapie

Ziel einer „adjuvanten“ (gleich begleitenden) Chemotherapie ist es, eventuell im Körper eines Krebspatienten vorhandene Tumorzellen zu bekämpfen, bevor diese zu manifesten Metastasen heranwachsen. Ob einem Patienten eine solche „begleitende“ Chemotherapie nach einer Krebsoperation empfohlen wird, beschließen die in die Behandlung eingebundenen Experten gemeinsam in der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz.

Eine „neoadjuvante“ Chemotherapie kann vor einer Operation durchgeführt werden, um einen zunächst großen Tumor zum Schrumpfen zu bringen und damit die Operabilität zu erreichen.

Bei fortgeschrittenem Tumorleiden kann durch eine palliative Chemotherapie die Lebensqualität verbessert und zum Teil eine deutliche Lebensverlängerung erzielt werden.

Die Chemotherapie wird durch unsere Behandlungspartner des Pankreaskarzinomzentrums, der Onkologischen Schwerpunktpraxis Dr. Waidelich am Klinikum am Steinenberg (ambulant) und der Praxis Dr. Henne in Hechingen (ambulant) sowie der Medizinischen Klinik I (stationär) nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Patienten durchgeführt.


.
.

xxnoxx_zaehler